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Aktuelles

Die F-Gase Verordnung (bezieht sich z.B. auf R134a, R404A, R407 C, R410A usw. d.h. alles Stoffe die Treibhauspotential haben)

Die F-Gase-Verordnung (EG - Nr. 842/2006) ist eine EG-Verordnung zur Kontrolle von Anlagen, welche bestimmte treibhausfördernde Fluorkohlenwasserstoffe (FKW) enthalten. Sie ist seit dem 4. Juli 2006 bzw. dem 4. Juli 2007 in Kraft.

Die Verordnung regelt, dass Anlagen, insbesondere Klimaanlagen und Kühlgeräte, mit bestimmten Gasen in regelmäßigen Abständen auf ihre Dichtigkeit geprüft und dies protokolliert werden muss. Ein Verbot von Fluorkohlenwasserstoffen wird nicht ausgesprochen.

Die Anforderungen sind abhängig von der Füllmenge der einzelnen Kälteanlage:

1. 3 kg bis 30 kg : jährliche Kontrolle

2. 30 kg bis 300 kg : halbjährliche Kontrolle

(durch Montage eines automatischen Leckerkennungssystems kann die Zeit verdoppelt werden, sprich Prüfung einmal im Jahr)

3. über 300 kg  : vierteljährliche Kontrolle

(hier muss ein automatisches Leckerkennungssystem montiert werden, dadurch verdoppelt sich die Prüfungszeit auf halbjährlich)

Diese Maßnahme dient der besseren Kontrolle und der Verringerung der Freisetzung durch Leckagen dieser Stoffe. Die Dichtheit von Kälteanlagen ist ein wesentliches Qualitätsmerkmal, es führt zu Betriebssicherheit und Energieeinsparungen. Um den Anforderungen der F-Gase Verordnung mit Rechtssicherheit zu begegnen, haben wir uns für das VDKF – LEC - Siegel entschieden. Durch die Arbeit mit diesem Gütesiegel für Kälteanlagen, halten wir Ihnen den Rücken frei und sie tragen zum aktiven Umweltschutz durch Kältemittel- und CO²-Emmissionreduzierung bei. Nicht zuletzt sparen Sie bares Geld durch optimal arbeitende Anlagen.

Chemikalien-Ozonschichtverordnung (bezieht sich auf R22 und andere Kältemittel mit Chlor oder Brom, d.h. Ozonabbaupotential )


Das Kältemittel R22 (Chlordifluormetahn) ist ein HFCKW und fällt damit nicht in die F-Gase Verordnung. In diesem Fall gilt die Chemikalien-Ozonschicht-verordnung  (ChemOzonSchichtV).


Für Klimaanlagen in Personenkraftwagen, die bauartbedingt große Leckmengen von FKW erzeugen, dürfen ab 2011 nur noch Stoffe mit einem GWP-Wert von unter 150 verwendet werden.

Die Chemikalien-Ozonschichtverordnung (ChemOzonSchichtV) ist eine deutsche bundesrechtliche Verordnung zum Verbot von bestimmten die Ozonschicht abbauenden Halogenkohlenwasserstoffen. Sie löst ab dem 1. Dezember 2006 die FCKW-Halon-Verbotsverordnung (FCKWHalonVerbV) ab.

Sie regelt Verwendungsbeschränkungen und –Verbote für die oben beschriebenen Stoffe. Im deutschen Chemikalienrecht sind weitere Verwendungsbeschränkungen und –Verbote im Hinblick auf Chemikalien (inklusive Zubereitungen, Erzeugnissen usw., die diese enthalten) in der Gefahrstoffverordnung (GefStoffV) und in der Chemikalien-Verbotsverordnung (ChemVerbotsV) festgelegt.

Insbesondere ist der Umgang mit dem Kältemittel Chlordifluormethan (R 22) geregelt. Die Betreiber der bestehenden Altanlagen werden zu regelmäßigen Wartungen und Dichtheitskontrollen verpflichtet (mindestens jährlich).

Ab dem 01.01.2010 ist R 22 verboten, es darf nur noch recyceltes R 22 in Verkehr gebracht werden. R22 wird ab da nicht mehr als „Neuware“ erhältlich sein und dementsprechend im Preis steigen und die Verfügbarkeit wird drastisch sinken. Wir halten für Sie coole Lösungen zur Umstellung auf zukunftssichere Kältemittel bereit. Teils mit Ersatzstoffen die nur gegen das R22 getauscht werden (Normalkühlung und Klima), teils mit Umstellung auf andere Öle und Kältemittel (Tiefkühlung), mit dem Ziel zukunfts- und betriebssichere Anlagen zu gestalten.

Warten Sie nicht zu lange. Nach vorsichtigen Schätzungen ist, es den in Deutschland arbeitenden Kältefachfirmen, selbst wenn nur noch mit dem Ziel gearbeitet wird R 22 Anlagen umzustellen, nicht möglich bis zum Stichtag alle Anlagen zu sanieren. Man kann sich da einfach vorstellen, was kurz vor dem Stichtag passieren wird.

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