Kältetechnik Klimatechnik Wärmepumpentechnik aus Detmold

Wärmepumpentechnik

Das Arbeitsprinzip einer Wärmepumpe entspricht, um es einfach auszudrücken, der eines Kühlschrankes. Bei einem Kühlschrank wird innen Wärme aufgenommen und am Kühlschrankrücken auf einem höherem Temperaturniveau wieder abgegeben. Eine Wärmepumpe arbeitet genauso. Es wird Umweltwärme aufgenommen, auf ein für eine Heizung brauchbare Temperatur „komprimiert“ und an das Heizungswasser abgegeben. Mögliche Umweltwärmequellen sind die Umgebungsluft, das Erdreich (horizontale oder vertikale Erdkollektoren) oder Grundwasser.

Die Leistung die eine Wärmepumpe erbringt, ist stark abhängig von der Wärmequelle. Bei Umgebungsluft, das System mit den niedrigsten Leistungszahlen, liegt das Verhältnis von eingesetztem Strom, zu gewonnener Wärme bei 2-3 (aus einer kWh Strom werden 2-3 kWh Wärme).

Bei Erdreich und Grundwasser, beides Wärmequellen die eine konstantere Temperatur bieten als Umgebungsluft, liegt das Verhältnis zwischen 4 und 6. Diese Anlage kommen ohne zusätzliche Elektroheizung aus, die bei einer Luftwärmepumpe Standard sind. Diese Heizung wird eingeschaltet wenn die Außentemperaturen unter -10°C bis -15°C fallen. Hier kann die Luftwärmepumpe die geforderten Vorlauftemperaturen nicht mehr wirtschaftlich erbringen. Hierbei darf nicht verschwiegen werden, dass der Aufwand das Erdreich oder das Grundwasser zu erschließen höher liegt, als bei einer Luftwärmepumpe.

Es gilt hier vorher vernünftig auszulegen, die verschiedenen Systeme zu vergleichen und für das jeweilige Projekt die coolste Lösung zu finden. Jede standardisierte Auslegung kostet über die Betriebszeit Geld und gibt den Vorurteilen gegenüber der Wärmepumpe unnötig Nährboden. Die stiefmütterliche Behandlung der Wärmepumpe rührt aus Unwissenheit, überzeugen Sie sich selber. Gerne beraten wir Sie und sagen auch ganz klar, wenn eine Wärmepumpe keinen Sinn macht. Natürlich wird alles mit Fakten belegt.

Ein weiterer Vorteil der Wärmepumpe liegt in der Funktionsumkehr, d.h. man kann mit ihnen kühlen, teilweise nur mit dem Energieeinsatz einer Umwälzpumpe, was bei immer steigenden Komfortansprüchen und dem viel diskutierten Klimawandel unschlagbar ist. Als angenehmer Nebeneffekt wird erheblich weniger CO² produziert, wobei es darauf ankommt wie der Strom erzeugt wird. (Verhältnis 1-4 bis 1-5)

Wir müssen uns einfach unabhängiger von Lieferanten der Primärenergien machen, heizen und kühlen mit der Wärmepumpe ist ein Schritt in die Unabhängigkeit. In der Schweiz und in Österreich liegt der Anteil der Wärmepumpen bei über 35 %, in Schweden bei 95% und das nicht zuletzt weil der Staat auf die Notbremse gedrückt hat. In Deutschland werden Projekte zur Co² Reduzierung auch gefördert, Eigenkapital ist in den meisten Fällen nicht nötig. Entsprechende Beratung erfolgt durch uns.

Investieren Sie in die Zukunft, es wird der Punkt kommen an dem es zum absoluten Luxus wird, Öl oder Gas zu Heizzwecken zu verbrennen.